Stapedektomie (Operation der Otosklerose-Verkalkung)
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Stapedektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der Steigbügelknochen im Mittelohr entfernt und durch eine Prothese ersetzt wird. Der Steigbügel ist Teil der Gehörknöchelchenkette, die die Schallschwingungen vom Trommelfell zum Innenohr überträgt. Diese Operation ist vor allem dann angezeigt, wenn die die Bewegung des Steigbügels ist eingeschränkt, was zu Schallleitungsschwerhörigkeit.
Die häufigste Ursache ist Otoskleroseeine fortschreitende Knochenkrankheit, bei der sich der Steigbügel am ovalen Fensterund verhindert die korrekte Übertragung des Schalls. Die Stapedektomie stellt die Beweglichkeit der Gehörknöchelchenkette wieder her, verbessert das Hörvermögen und reduziert in einigen Fällen die damit verbundenen Tinnitus (Ohrgeräusche).
Wann wird eine Stapedektomie durchgeführt?
Eine Stapedektomie wird in der Regel für Patienten mit:
- Schallleitungsschwerhörigkeit aufgrund von Otosklerose
- Fortschreitende oder erhebliche Hörminderung Beeinträchtigung der täglichen Aktivitäten
- Anhaltender Tinnitus in Verbindung mit einer Stapes-Fixierung
Kontraindikationen umfassen:
- Schallempfindungsschwerhörigkeit (Ursprung im Innenohr)
- Aktive Mittelohrentzündung
- Bestimmte angeborene oder strukturelle Anomalien des Innenohrs
Bei geeigneten Patienten bietet die Stapedektomie eine hohe Erfolgsquote und wird als eine wirksame Alternative zu Hörgeräten.
Präoperative Bewertung
Eine gründliche HNO-Untersuchung und audiologische Beurteilung sind vor der Operation unerlässlich:
- Anamnese:
- Dauer und Fortschreiten des Hörverlusts
- Vorhandensein von Tinnitus oder anderen Symptomen
- Frühere Operationen oder Infektionen am Ohr
- Dauer und Fortschreiten des Hörverlusts
- Körperliche Untersuchung:
- Otoskopie zur Beurteilung des Trommelfells und des äußeren Gehörgangs
- Otoskopie zur Beurteilung des Trommelfells und des äußeren Gehörgangs
- Audiologische Tests:
- Reinton-Audiometrie zur Bestimmung von Art und Grad des Hörverlusts
- Analyse der Luft-Knochen-Lücke zur Bestätigung einer Schallleitungsschwerhörigkeit
- Tympanometrie zur Beurteilung des Mittelohrdrucks und der Trommelfellbeweglichkeit
- Reinton-Audiometrie zur Bestimmung von Art und Grad des Hörverlusts
- Bildgebende Untersuchungen (falls angezeigt):
- Hochauflösende Schläfenbein-CT zur Beurteilung der Anatomie von Steigbügel und Mittelohr
- Stellt sicher, dass die chirurgische Planung sicher und effektiv ist
- Hochauflösende Schläfenbein-CT zur Beurteilung der Anatomie von Steigbügel und Mittelohr
- Allgemeine Gesundheitsbewertung:
- Bewertung der Eignung für die Anästhesie
- Besprechung der Operationsrisiken (Schwindel, Geschmacksstörungen, dauerhafter Hörverlust)
- Detaillierte Erklärung der erwarteten Ergebnisse und Erfolgsquoten
- Bewertung der Eignung für die Anästhesie
Die richtige Auswahl des Patienten und die präoperative Planung sind entscheidend für optimale chirurgische Ergebnisse.
Nutzen und Ergebnisse
Bei der Durchführung durch ein erfahrenen Operationsteamkann eine Stapedektomie:
- Erhebliche Verbesserung des Hörvermögens
- Schallleitungsschwerhörigkeit reduzieren oder beseitigen
- Linderung von Tinnitus bei einigen Patienten
- Verbessern Sie die allgemeine Lebensqualität
Eine langfristige Nachsorge wird empfohlen, um die Hörstabilität und die Funktion der Prothese zu überwachen.
Fazit
Die Stapedektomie ist ein zuverlässiges und effektives chirurgisches Verfahren zur Wiederherstellung des Hörvermögens bei Patienten mit Otosklerose-bedingter Schallleitungsschwerhörigkeit. Eine sorgfältige präoperative Untersuchung, die Auswahl des Patienten und chirurgisches Fachwissen sind unerlässlich, um die optimale Hörergebnisse. Patienten, die Hörprobleme haben, sollten einen HNO-Arzt um festzustellen, ob eine Stapedektomie für ihre Erkrankung geeignet ist.